Wie soll man ein Eröffnungsrepertoire aufbauen?Nehmen wir mal an, Sie spielen 1.e4. Dann müssen Sie mit einer großen Anzahl von Erwiderungen rechnen. Ich zähle nur mal einige auf: 1...c5 Sizilianisch 1....e5 Daraus können viele offene Eröffnungen wie Spanisch, Italienisch, Vierspringerspiel, Evans-Gambit, Königsgambit, Mittelgambit entstehen. 1...d6 Pirc 1...Sf6 Aljechin-Verteidigung 1...e6 Französisch 1...c6 Caro-Kann 1...d6 Moderne Eröffnung Auf die vielen Möglichkeiten nach 1.d4 verzichte ich hier an dieser Stelle. Möchten Sie die alle lernen? Haben Sie soviel Zeit? Wahrscheinlich nicht. Sie sollten versuchen eine Eröffnung zu wählen, die Sie als Weißer und als Schwarzer spielen können. Deren Aufbauten sich ähneln. a.) Spielen Sie auf 1.e4 ...c5. Dann können Sie als Weißer 1.c4 (Englisch) spielen. Erwidert Ihr Gegner mit 1...e5 gelangen Sie mit vertauschten Farben in bekannte Stellungen, die häufig die gleichen Pläne verfolgen. b.) Eine andere Möglichkeit ist der Zug 1.Sf3. Sie können hier den Königsindischen Angriff wählen. Als Schwarzer erwidern Sie auf 1.d4 ...Sf6 und versuchen erneut in bekannte Stellungen zu gelangen. c.) Oder Sie wählen einen Aufbau wie das Colle-System. Hier bauen Sie sich immer ziemlich gleich auf, ganz gleich, wie der Gegner eröffnet. Wichtig ist, dass Sie zwei Systeme beherrschen. Sonst kann man sich zu leicht auf Sie vorbereiten. Und noch ein Tipp: Es dauert schon ein paar Monate, bis man sich an eine Eröffnung gewöhnt hat. Also nicht so häufig wechseln! Aus den Fehlern lernt man. Weitere Themen: Grundgedanken zur Schacheröffnung 1. Taktik Der Doppelangriff
für Einsteiger (Sieben Aufgaben) Der Doppelangriff
für Fortgeschrittene (Sieben Aufgaben) Der Doppelangriff
für Profis (Sechs Aufgaben) 2. Häufige Kombinationsmotive Einleitung 3. Literaturliste |
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